Inspiration
Als ich 2013 "ins Grüne" gezogen bin, standen plötzlich Kühe direkt am Gartenzaun - das war für mich als Städterin vollkommen ungewöhnlich und sehr faszinierend. Aus dieser beglückenden Begegnung entstand das Bedürfnis, mehr über diese Tiere erfahren zu wollen und mich mit ihnen auch künstlerisch zu beschäftigen. So brachte mich das Landleben von der abstrakten zur figürlichen Malerei und so entwickelte sich im Laufe der Jahre die "kuh.gallery“. Mittlerweile hat sich das Repertoire um andere Hoftiere, vor allem aber um heimische Wildtiere erweitert - eben getreu dem Motto: „Selbst der kleinste Vogel hat ein großes Leben!“.
Denn jeder noch so gewitzte Spatz hat es schwer - wie viele andere freilebende Tiere. Sie haben (ganz im Gegensatz zu den geliebten Haustieren) mittlerweile vielfach zu kämpfen: Ihr Lebensraum wird immer kleiner, ihre Nahrung knapper - und ihre Lebensqualität verschlechtert sich zunehmend. Und wenn wir nicht aufpassen, verschwinden manche bald für immer.
Deshalb verbinde ich mit meinen Arbeiten viel mehr als ansprechende Motive - ich möchte mit den Bildern auch für mehr Aufmerksamkeit und Interesse werben. Denn Flora und Fauna sind nicht nur einzigartig, schön und spannend, sondern auch essenziell für unser Leben - und brauchen unseren Schutz. Und der erste Schritt dazu ist vielleicht der, all den Tieren und der gesamten Natur mit mehr Muße, Offenheit und Sympathie zu begegnen.